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Informationstechnologie

Fachbetreuer (Informationstechnologie [gesamt]): Ulrich Schultes

 

Neuer Modullehrplan im Rahmen der flexibilisierten Stundentafel für das Fach Informationstechnologie an der JSR Straubing im Schuljahr 2009/2010

 

Seit nunmehr über 7 Jahren hat sich das Fach Informationstechnologie an der Jakob-Sandtner-Realschule als Vorrückungsfach im Fächerkanon fest etabliert. In einer Mischung aus Textverarbeitung, Anwendungsinformatik, Informatik, Computer- und Netzwerktheorie und Technischem Zeichnen/CAD werden den Schülern gemäß dem bisherigen Versuchslehrplan Fähigkeiten und Fertigkeiten am Computer vermittelt, die denen des „Europäischen Computerführerscheins“ (ECDL) nahezu gleichkommen. Bisher wurden die Unterrichtsstunden durch Kurzprojekte (Homepage, Präsentation, TZ-Abwicklungsmodelle) und Langzeitprojekte (Eschke-Yamara-Elektromotor) bereichert.

 

Im Schuljahr 2008/2009 tritt in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 in Informationstechnologie die flexibilisierte Stundentafel in Kraft. Dies bedeutet für das Fach, dass sich eine Verschiebung von Themenbereichen und Inhalten je nach Auswahl durch die Fachlehrkraft in den jeweiligen Jahrgangsstufen ergibt. Somit können unterschiedliche Leistungsniveaus und Lerntempi ebenso wie die Anzahl der Leistungsnachweise differenzierter berücksichtigt werden, was letztendlich vor allem den Schülern zugute kommt. Im Laufe des kommenden Schuljahrs wird die Arbeit an einem neuen Lehrplan für IT fortgesetzt (vgl. KMS vom 5. Juli 2007).

 

Als eine der ersten Schulen hat die JSR Straubing mit ihrer Fachschaft, bestehend aus Ulrich Schultes (Fachleitung TV, Info), Ingrid Feil (Fachleitung TZ/CAD), Alexandra Gröppner, Franz Hollmer und Andreas Leibl, einen für alle Schüler bzw. Kolleginnen und Kollegen verbindlichen Modulverteilungsplan entwickelt. Besonders geachtet wurde darauf, dass die einzelnen Module soweit wie möglich ineinander greifen, um größtmögliche Transparenz für Schüler und Eltern zu gewährleisten. Diese Verzahnung zieht nach sich, dass manche Module den vorgegebenen Zeitrahmen von 14 Unterrichtseinheiten deutlich unter- bzw. überschreiten und durch Lerninhalte aus anderen Modulen ergänzt werden können bzw. müssen. In Leistungsnachweisen werden somit vor allem die jeweiligen Modulinhalte geprüft; im Zuge des Unterrichts erhalten die Schüler selbstverständlich aber auch einen Blick „über den Tellerrand hinaus“. Auf diese Weise bleibt der IT-Unterricht trotz großer Veränderungen und Umverteilungen in seiner Gesamtheit (Jgst. 7 – 10) logisch aufbauend und qualitativ hochwertig, zwei Faktoren, die die Umsetzung eines curricularen Lehrplans auszeichnen. Nicht zuletzt ermöglicht wird dies durch den schwerpunktorientierten Einsatz der unterrichtenden IT-Fachlehrkräfte.

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die freie Wirtschaft und die berufsbildenden Schulen von der globalen informationstechnischen Computerausbildung der Schüler, die der des ECDL (European Computer Drivind Licence) entspricht, durchaus profitieren. Nicht zuletzt werden viele unserer Schüler dazu befähigt, die EDV-Schulen zu besuchen oder lukrative Posten im Bereich des Technischen Zeichnens oder des Computer Aided Designs zu besetzen.

Bayernweit zeichnet sich die Jakob-Sandtner-Realschule durch ein vorbildliches EDV-Raumkonzept aus. Auch die technische Ausstattung der Räume ist durchaus auf dem heutigen Stand der Anforderungen. Somit kann praxisnah, aktuell und zukunftsorientiert unterrichtet werden.