Elternabend an der Jakob-Sandtner-Realschule
Auf Einladung des Elternbeirates und der Jakob-Sandtner-Realschule fand kürzlich ein Vortrag zum immer wieder aktuellen Thema "Pubertät ist wenn die Eltern schwierig werden ", statt. Nach kurzer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Oliver Sailer und den Elternbeiratsvorstizenden Ingrid Ritt konnte Referent Bernhard Suttner die restlos gefüllte Aula der Schule mit Episoden aus seinem Leben in seinen Bann zu ziehen.
Die Supernanny, Freunde, Bücher, Bekannte und Verwandte beeinflussen die Entwicklung von Jugendlichen. Für die Eltern entscheiden sie laut Suttner allerdings, den eigenen Erziehungsstiel beizubehalten. Schon der Name Pubertät klinge für ihn wie Krankheit-Jugendalter oder Reifezeit wäre die bessere Benennung für diesen letzten Zeitabschnitt der Erziehung, bei dem Liebe und Vorbild das Wichtigste seien. "In der Pubertät wirken genetische Ausstattung, Erzeihung, soziales Umfeld, der Umgang mit Gleichaltrigen sowie das eigene "Ich" zusammen, wobei in dieser Zeit die medizinische Seite verrückt spielt", betonte der Referent. Neurologische Verknüpfung würden dabei gekappt und neu verbunden und die Sexualität spiele eine immer wichtigere Rolle.
Gedopt durch gute Erinnerungen solle ein Kind, das bis jetzt an der Hand der Eltern gegangen ist, begleitet werden durch diese Zeit der Verunsicherung. "Aber zum Ende der Pubertät sol der Sohn oder die Tochter alleine durch die Türe in Richtige Erwachsenenleben gehen", sagte Suttner.
Am Ende der Vortrags war noch Zeit zum offenen Gespräch und für Fragen. Mit vielen neuen Denkanstößen und der Gewissheit, dem richtigen Weg ein Stück näher gekommen zu sein, wurde der Referent von den Eltern verabschiedet.